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Politik

Trump sorgt in Davos mit Grönland-Forderungen für Unruhe

Lukas Fischer
Zuletzt aktualisiert: January 21, 2026 19:51
Lukas Fischer
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Der Auftritt von US-Präsident Donald Trump beim World Economic Forum (WEF) in Davos hat internationale Aufmerksamkeit und erhebliche Irritationen ausgelöst. Während das Jahrestreffen der globalen Wirtschafts- und Politikelite traditionell von wirtschaftspolitischen Themen geprägt ist, rückten diesmal geopolitische Spannungen und provokante Aussagen des US-Präsidenten in den Mittelpunkt. Besonders Trumps wiederholte Forderungen nach einer stärkeren Kontrolle der USA über Grönland sorgten für Unruhe bei Verbündeten und Beobachtern.

Rede vor globalem Publikum unter besonderen Vorzeichen

In Davos versammelten sich in diesem Jahr rund 3.000 Teilnehmer aus 130 Ländern. Trumps Rede erfolgte nur einen Tag nach der viel beachteten Ansprache von Kanadas Premierminister Mark Carney, der erklärt hatte, die alte regelbasierte Weltordnung sei nicht mehr funktionsfähig. Vor diesem Hintergrund wurde Trumps Auftritt als bewusste Machtdemonstration wahrgenommen.

Der US-Präsident sprach über Handelszölle, industrielle Standortpolitik und nationale Sicherheit. Dabei griff er erneut Kanada auf und stellte seine aggressive Handelspolitik als Erfolg dar. Trump erklärte wörtlich:
„Sie kommen aus Kanada, sie kommen aus Mexiko, aus Japan. Japan baut hier Werke, um Zölle zu vermeiden.“

Zölle, Industriepolitik und umstrittene Zahlen

Trump führte aus, seine Zollpolitik bringe Produktionsstätten und Arbeitsplätze zurück in die Vereinigten Staaten. Er verwies dabei ausdrücklich auf Schwierigkeiten in der kanadischen Autoindustrie und bezeichnete diese Entwicklung als persönlichen Erfolg.

Tatsächlich wurden Montagewerke in Brampton und Ingersoll in Ontario zeitweise stillgelegt, nachdem Trump den Handelskonflikt verschärft hatte. Unternehmen wie General Motors und der Stellantis-Konzern kündigten neue Investitionen in den USA an. Allerdings zeichnen offizielle Daten ein differenzierteres Bild: Vorläufige Zahlen des U.S. Bureau of Labor Statistics zeigen, dass die Beschäftigung in der US-Autoindustrie im vergangenen Jahr insgesamt rückläufig war.

Grönland als wiederkehrendes Thema

Besonders viel Aufmerksamkeit zog Trumps wiederholte Beschäftigung mit Grönland auf sich. Obwohl ursprünglich erwartet worden war, dass der Präsident vor allem innenpolitische Themen ansprechen würde, kehrte er immer wieder zu der arktischen Insel zurück.

Trump sagte über die Bevölkerung Grönlands:
„Sie liebten mich. Sie nannten mich Daddy.“
Unklar blieb, auf welche konkrete Begegnung er sich dabei bezog.

Weiter erklärte er, die USA bräuchten „ein Stück Eis, kalt gelegen, aber entscheidend für den Weltfrieden und die globale Sicherheit“. Im Vergleich zu den Leistungen, die die USA Grönland und Dänemark über Jahrzehnte erbracht hätten, sei dies „eine sehr kleine Bitte“.

Historische Vergleiche und scharfe Worte

Der US-Präsident griff auch auf historische Argumente zurück. Er erinnerte daran, dass Dänemark im Zweiten Weltkrieg innerhalb von sechs Stunden kapituliert habe und nicht in der Lage gewesen sei, Grönland zu verteidigen. Die USA seien damals eingesprungen und hätten Grönland nach Kriegsende zurückgegeben.

„Wie dumm waren wir, das zurückzugeben?“, fragte Trump provokant.
Er fügte hinzu: „Ich will keine Gewalt anwenden. Ich werde keine Gewalt anwenden.“

Gleichzeitig machte er deutlich, dass sich die globale Sicherheitslage seitdem dramatisch verschärft habe, unter anderem durch moderne Raketen, nukleare Bedrohungen und neue Waffentechnologien.

Spitze gegen Kanada und Premierminister Carney

Trump reagierte in Davos auch direkt auf die Rede von Mark Carney, ohne dessen Namen zu umgehen. Er sagte:
„Kanada lebt wegen der Vereinigten Staaten. Denk daran, Mark, wenn du das nächste Mal solche Aussagen machst.“

Zudem erklärte Trump, das geplante amerikanische Raketenabwehrsystem Golden Dome werde Kanada allein aus geografischen Gründen mit schützen. Kanada profitiere massiv von den USA und sei dafür aus seiner Sicht nicht ausreichend dankbar.
„Kanada bekommt viele Geschenke. Sie sollten dankbar sein, sind es aber nicht.“

Kühle Distanz zwischen Ottawa und Washington

Auffällig war auch die zeitliche Trennung der beiden Regierungschefs. Mark Carney verließ Davos, noch bevor Trump eintraf. Das kanadische Büro des Premierministers bestätigte, dass es zu keinem Treffen gekommen sei. Handelsminister Maninder Sidhu erklärte dies mit terminlichen Gründen und verwies auf anstehende Aufgaben in Kanada, darunter die Wiederaufnahme der Parlamentsarbeit und eine Kabinettsklausur.

Sidhu betonte zugleich, die kanadische Delegation habe ihre Ziele in Davos erreicht und Gespräche mit internationalen Wirtschaftsvertretern geführt, die Investitionen in Kanada prüfen.

Gedämpfter Auftritt, scharfer Ton

Beobachter stellten fest, dass Trump sich ungewöhnlich stark an das vorbereitete Redemanuskript hielt und weniger improvisierte als sonst. Seine Stimme wirkte müde, was auch mit einer verspäteten Nachtflugreise aus den USA erklärt wurde. In den Stunden zuvor hatte Trump in sozialen Netzwerken erneut mit KI-generierten Beiträgen provoziert, darunter Karten mit US-Flaggen über Kanada, Grönland und Venezuela.

Inhaltlich griff Trump Europa mehrfach an und erklärte, der Kontinent entwickle sich „nicht in die richtige Richtung“. Zugleich verwies er auf seine eigenen europäischen Wurzeln und sagte:
„Wir glauben an die Bindungen, die wir mit Europa teilen. Als Zivilisation will ich, dass es Europa gut geht.“

Davos als Bühne für neue Spannungen

Der Auftritt Trumps machte deutlich, wie sehr sich die geopolitischen Frontlinien verschärft haben. Während Carney in Davos für Zusammenarbeit mittelgroßer Staaten warb, setzte Trump auf nationale Stärke, Druckmittel und provokante Rhetorik. Die Diskussion um Grönland, Handel und Sicherheit dürfte die Beziehungen zwischen den USA, Kanada und Europa weiter belasten und zeigt, dass Davos längst nicht mehr nur ein Wirtschaftsforum ist, sondern zunehmend zur Bühne globaler Machtpolitik wird.

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