Wednesday, 16 Sep 2026
  • Mein Feed
  • Meine Speicherungen
Aktienworld
  • Startseite
  • Deutschland

    Nettoeinbußen 2026: Höhere Abgaben belasten Beschäftigte

    Von Annika Schneider-Lindemann

    Dax legt kräftig zu und startet stabil in die neue Woche

    Von Annika Schneider-Lindemann

    Ottobock startet an der Börse mit starkem Signal

    Von Annika Schneider-Lindemann

    Neue Machtverhältnisse im Bundestag: AfD, Linke mit Einfluss

    Von Annika Schneider-Lindemann

    JD.com baut Kontrolle über Media-Markt-Mutter Ceconomy aus

    Von Annika Schneider-Lindemann

    Gastgewerbe in Deutschland rutscht tiefer in die Krise

    Von Annika Schneider-Lindemann
  • Europa

    EU verschiebt Einführung des neuen Emissionshandels 

    Von Elke Wagner-Braun

    Heckler & Koch steigert Umsatz deutlich

    Von Elke Wagner-Braun

    Bahnstreik blockiert Zugverkehr nach Amsterdam

    Von Elke Wagner-Braun

    Coca Cola: Großrückruf in Österreich

    Von Elke Wagner-Braun

    EU-Kommission verschiebt Lieferkettengesetz auf 2028

    Von Elke Wagner-Braun

    BMW-Chef warnt vor negativen Folgen zusätzlicher Zölle

    Von Elke Wagner-Braun
  • International

    Goldmarkt vor möglicher Rekordrallye | Aktienfinancial.de

    Von Friedrich Becker

    Goldpreis erreicht neues Rekordhoch | Aktienfinancial.de

    Von Friedrich Becker

    Wall Street hofft auf Stabilisierung nach turbulenten Wochen

    Von Friedrich Becker

    Asiens Börsen reagieren zurückhaltend

    Von Friedrich Becker

    US-Militär baut massive Drohkulisse gegen Iran auf

    Von Friedrich Becker

    TSMC baut Arizona zum neuen Chipzentrum der USA aus

    Von Friedrich Becker
  • Politik

    USA verhängen Einreiseverbote gegen europäische Aktivisten

    Von Lukas Fischer

    Union und SPD einigen sich auf Ressortverteilung

    Von Lukas Fischer

    EU-Parlament debattiert über radikales Zigarettenverbot

    Von Lukas Fischer

    Bundestag stimmt mit großer Mehrheit für Grundgesetzänderung

    Von Lukas Fischer

    Mehr Wiederholer in Klasse 1: Grundschulen unter Druck

    Von Lukas Fischer

    Bericht zu Maskenvergabe setzt Jens Spahn unter Druck

    Von Lukas Fischer
  • Unternehmen

    Deutsche Bank baut 2.000 Stellen ab und schließt Filialen

    Von Leonie Braun

    Google setzt auf Olympia – KI soll Spiele revolutionieren

    Von Leonie Braun

    Mercedes baut Werk in Ungarn massiv aus

    Von Leonie Braun

    Baugewerbe erwartet 2025 das fünfte Jahr mit Umsatzrückgang

    Von Leonie Braun

    Tesla-Aktie profitiert von Trumps Plänen für autonome Kfz

    Von Leonie Braun

    Pleitewelle rollt: Deutschlands Wirtschaft unter Dauerdruck

    Von Leonie Braun
  • Wirtschaft

    Brüssel widerspricht Merz bei Lieferkettengesetz

    Von Annika Schneider-Lindemann

    Chinesische Autoaktien: Die Gewinner des Tages an der Börse

    Von Annika Schneider-Lindemann

    Märkte im Sturm: Krieg, Jobs und Ölpreise

    Von Annika Schneider-Lindemann

    Ergo plant Stellenabbau bis 2030 in Deutschland

    Von Annika Schneider-Lindemann

    Dax fällt, Öl steigt: Märkte im Krisenmodus

    Von Annika Schneider-Lindemann

    Russland überholt Deutschland in der Bierproduktion

    Von Annika Schneider-Lindemann
  • Technik

    Neue Kaufprämie soll E-Mobilität wieder anschieben

    Von Elke Wagner-Braun

    SÜSS MicroTec übertrifft Prognosen und verzeichnet Anstieg

    Von Elke Wagner-Braun

    Warnungen vor Stromengpässen belasten Energiewende

    Von Elke Wagner-Braun

    Europäische Technologiebranche im Aufwind | Aktienfinancial.de

    Von Elke Wagner-Braun

    Trump gewährt drei Autobauern Zoll-Aufschub

    Von Elke Wagner-Braun

    BASF veräußert Mehrheit am Lackgeschäft an Carlyle

    Von Elke Wagner-Braun
  • Umwelt

    Nissan GT-R: Abschied einer Ikone nach 18 Jahren

    Von Lukas Fischer

    VW Volkswagen investiert Milliarden in Rivian

    Von Lukas Fischer

    EU verschärft Klimapolitik – Verbraucher vor Mehrkosten

    Von Lukas Fischer

    Hochwasser: weiterer Regen verschärft Hochwassersituation

    Von Lukas Fischer

    Belgien stoppt den Atomausstieg | Aktienfinancial.de

    Von Lukas Fischer

    Millionen Dieselautos droht Stilllegung | Aktienfinancial.de

    Von Lukas Fischer
  • 🔥
  • Wirtschaft
  • Deutschland
  • Politik
  • International
  • Unternehmen
  • Technik
  • Europa
  • Umwelt
SchriftgrößenanpasserAa
AktienworldAktienworld
  • Meine Speicherungen
  • Mein Feed
Suche
  • Startseite
  • Deutschland
  • Europa
  • International
  • Politik
  • Unternehmen
  • Wirtschaft
  • Technik
  • Umwelt
Haben Sie ein bestehendes Konto? Anmelden
Wirtschaft

Staatshaushalt 2025 tief im Minus

Annika Schneider-Lindemann
Zuletzt aktualisiert: February 25, 2026 15:44
Annika Schneider-Lindemann
Teilen
Teilen

Contents
Defizit höher als zunächst berechnetBund trägt den HauptanteilEinnahmen wachsen kräftigAusgaben überholen das EinnahmenwachstumBlick nach vorn: Neuverschuldung nimmt zuStabilitätsgrenze rückt näher

Defizit höher als zunächst berechnet

Die Haushaltslage des deutschen Staates hat sich im Jahr 2025 spürbar verschlechtert. Nach aktuellen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes belief sich das gesamtstaatliche Finanzierungsdefizit auf 119,1 Milliarden Euro. Gemessen an der Wirtschaftsleistung entspricht das einem Minus von 2,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts.

Ursprünglich war das Defizit auf 2,4 Prozent geschätzt worden. Die jetzt vorgelegten Zahlen zeigen jedoch ein deutlich größeres Loch in den öffentlichen Kassen. Damit nähert sich Deutschland der im EU-Stabilitäts- und Wachstumspakt festgelegten Obergrenze von 3,0 Prozent, bleibt aber formal noch darunter.

Im Vergleich zum Vorjahr stieg das Defizit um 3,9 Milliarden Euro an. 2024 hatte es noch bei 115,3 Milliarden Euro gelegen. Ausschlaggebend für die Verschlechterung war, dass die staatlichen Ausgaben stärker zunahmen als die Einnahmen.

Bund trägt den Hauptanteil

Den größten Teil des Minus entfiel auf den Bund. Mit 79,6 Milliarden Euro verantwortete die Bundesregierung rund zwei Drittel des gesamten Defizits. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das einen deutlichen Anstieg um 18,6 Milliarden Euro. Im Jahr 2024 hatte das Bundesdefizit noch 60,9 Milliarden Euro betragen.

Auch die Gemeinden mussten ein erheblich höheres Defizit verbuchen. Deren Fehlbetrag wuchs von 21,0 Milliarden Euro im Jahr 2024 auf nunmehr 28,1 Milliarden Euro, ein Zuwachs von 7,1 Milliarden Euro.

Demgegenüber konnten die Bundesländer ihre Haushaltslage erheblich verbessern. Ihr Defizit sank auf 9,8 Milliarden Euro – weniger als die Hälfte des Vorjahreswertes von 21,6 Milliarden Euro. Auch bei der Sozialversicherung zeigte sich ein deutlicher Rückgang: Nach einem Minus von 11,8 Milliarden Euro im Jahr 2024 lag das Defizit 2025 nur noch bei 1,7 Milliarden Euro.

Trotz dieser Verbesserungen wiesen wie im Vorjahr alle vier staatlichen Teilsektoren – Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherung – ein negatives Finanzierungssaldo auf.

Einnahmen wachsen kräftig

Die staatlichen Einnahmen erreichten 2025 ein Rekordniveau. Insgesamt flossen 2.140,2 Milliarden Euro in die öffentlichen Kassen. Das entspricht einem Plus von 5,7 Prozent oder 115,8 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr.

Treiber dieser Entwicklung waren vor allem die Sozialbeiträge, die um 8,9 Prozent zulegten. Auch bei den Steuereinnahmen gab es Zuwächse. Sie erhöhten sich um 3,5 Prozent auf 1.031,5 Milliarden Euro.

Die Mehrwertsteuer brachte ein Plus von 4,0 Prozent, während Einkommen- und Vermögensteuern um 3,4 Prozent stiegen. Besonders stark entwickelten sich die Einnahmen aus vermögensbezogenen Steuern, was auf ein erhöhtes Erbaufkommen zurückgeführt wird.

Trotz dieser deutlichen Einnahmeverbesserung reichte das Wachstum nicht aus, um die steigenden Ausgaben auszugleichen.

Ausgaben überholen das Einnahmenwachstum

Konkrete Einzelpositionen der Ausgabenentwicklung wurden nicht detailliert ausgewiesen, doch Experten führen das Minus vor allem auf höhere Sozialleistungen, zusätzliche Investitionsprogramme sowie steigende Verteidigungsausgaben zurück.

Insbesondere der Bund verzeichnete im Jahresvergleich einen deutlichen Mittelabfluss. Infrastrukturprojekte, Zuschüsse und finanzielle Entlastungsmaßnahmen wirken weiterhin nach.

Damit zeigt sich ein strukturelles Problem: Selbst bei robusten Steuereinnahmen gerät der Haushalt unter Druck, wenn Ausgabendisziplin und Priorisierung nicht ausreichend greifen.

Blick nach vorn: Neuverschuldung nimmt zu

Für die kommenden Jahre rechnen Wirtschaftsforschungsinstitute mit einer weiteren Verschlechterung der Lage. Das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) prognostiziert für das laufende Jahr ein Defizit von 3,5 Prozent der Wirtschaftsleistung. Für 2027 wird sogar ein Wert von 4,0 Prozent erwartet.

Das Institut begründet seine Einschätzung mit zusätzlichen Ausgabenimpulsen. Wörtlich heißt es: „Investitionen und Vorleistungskäufe erhalten erstmals spürbare Impulse aus dem neuen Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität sowie erneut aus steigenden Verteidigungsausgaben.“

Das sogenannte Sondervermögen dient unter anderem der Modernisierung der Infrastruktur und der Förderung klimaneutraler Technologien. Hinzu kommen sicherheitspolitische Verpflichtungen, die seit Beginn des Ukrainekriegs deutlich angestiegen sind.

Stabilitätsgrenze rückt näher

Mit einem Defizit von 2,7 Prozent liegt Deutschland zwar noch unter der europäischen Stabilitätsmarke von 3,0 Prozent, doch die Tendenz zeigt nach oben. Länder wie Frankreich überschreiten diese Grenze bereits seit Jahren.

Sollten sich die Prognosen bewahrheiten, könnte auch Deutschland in den kommenden Jahren deutlich über die Zielmarke hinausgehen. Das würde finanzpolitisch neue Spielräume erfordern – oder stärkere Konsolidierungsmaßnahmen.

Die Zahlen verdeutlichen, dass steigende Einnahmen allein nicht automatisch zu stabileren Staatsfinanzen führen. Entscheidend bleibt das Verhältnis zwischen Einnahmenwachstum und Ausgabedynamik.

Diesen Artikel teilen
Twitter Email Link Kopieren Drucken
Vorheriger Artikel Neue Heizregeln treiben Gaspreise nach oben
Nächster Artikel Engie greift nach britischem Netzriesen
Einen Kommentar hinterlassen

Leave a Reply Cancel reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Ihre zuverlässige Quelle für präzise und aktuelle Informationen!

Unser Einsatz für Präzision und Unvoreingenommenheit sowie unser Engagement, Nachrichten in Echtzeit zu liefern, hat uns das Vertrauen eines weitreichenden Publikums gesichert. Bleiben Sie mit aktuellen Informationen über die neuesten Geschehnisse und Trends stets informiert.

Beliebte Beiträge

Datenschützer fordern Rauswurf von DeepSeek-App

Berliner Behörde schlägt Alarm Die Berliner Datenschutzbeauftragte Meike Kamp will die chinesische KI-App DeepSeek aus…

Von Elke Wagner-Braun

Heckler & Koch startet mit KI-Drohnenabwehrsystem

Neue Bedrohung verlangt neue Technologien Der deutsche Rüstungshersteller Heckler & Koch entwickelt derzeit ein neuartiges…

Von Annika Schneider-Lindemann

Trump kündigt neue Zölle gegen China, Kanada und Mexiko an

25 % Zölle auf alle Importe aus Kanada und Mexiko sowie zusätzliche 10 % auf…

Von Lukas Fischer

Das könnte Ihnen auch gefallen

Wirtschaft

Ölpreis marschiert weiter nach oben

Von Annika Schneider-Lindemann
Wirtschaft

Beiersdorf spürt die Kaufkrise mit voller Wucht

Von Annika Schneider-Lindemann
Wirtschaft

Börsen steigen, Dollar fällt, Öl stürzt nach Hormus-Freigabe

Von Annika Schneider-Lindemann
Wirtschaft

Ölpreissturz treibt Airlines an und zerlegt Energiewerte

Von Annika Schneider-Lindemann
Aktienworld

Über Uns

Wir begrüßen Sie bei Aktienworld.de, Ihrem Tor zu unabhängigen Nachrichten und Neuigkeiten, sowie Hintergrund-Information zu Märkten, Politik, Finanzen, Wirtschaft, Technik und Wissenschaft.

D3r Media Inc

5068 Farnsworth Crescent, Mississauga, Ontario, L5L 3Z3,Canada

Links
  • AGB
  • Über uns
  • Datenschutz
  • KONTAKT

© Aktienworld.de Alle Rechte vorbehalten.

Zustimmung verwalten

Um die besten Erfahrungen zu bieten, verwenden wir Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Die Zustimmung zu diesen Technologien ermöglicht es uns, Daten wie das Surfverhalten oder eindeutige IDs auf dieser Website zu verarbeiten. Ohne Zustimmung oder durch Widerruf der Zustimmung können bestimmte Funktionen und Merkmale beeinträchtigt werden.

Funktional Always active
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist unbedingt erforderlich, um die Nutzung eines vom Abonnenten oder Benutzer ausdrücklich gewünschten Dienstes zu ermöglichen oder um die Übertragung einer Kommunikation über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Preferences
The technical storage or access is necessary for the legitimate purpose of storing preferences that are not requested by the subscriber or user.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich für statistische Zwecke verwendet wird. The technical storage or access that is used exclusively for anonymous statistical purposes. Without a subpoena, voluntary compliance on the part of your Internet Service Provider, or additional records from a third party, information stored or retrieved for this purpose alone cannot usually be used to identify you.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Benutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu senden, oder um den Benutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg für ähnliche Marketingzwecke zu verfolgen.
Manage options Manage services Manage {vendor_count} vendors Read more about these purposes
Einstellungen anzeigen
{title} {title} {title}
Welcome Back!

Sign in to your account

Passwort vergessen?