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Unternehmen

Mercedes baut Werk in Ungarn massiv aus

Leonie Braun
Zuletzt aktualisiert: March 10, 2026 14:37
Leonie Braun
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Contents
Milliardeninvestition in neuen ProduktionsstandortUngarn gewinnt an Bedeutung für MercedesNeue Arbeitsplätze und steigende KapazitätForschung und Entwicklung erstmals vor OrtA-Klasse wird künftig in Ungarn gebautSparprogramme in DeutschlandSchwieriges Jahr für den AutobauerRückgang bei den weltweiten VerkäufenIndustrie im Umbruch

Milliardeninvestition in neuen Produktionsstandort

Der Automobilhersteller Mercedes-Benz treibt den Ausbau seiner internationalen Produktionsstruktur voran. Während der Konzern in Deutschland Kosten reduziert und über Personalabbau diskutiert, investiert das Unternehmen mehr als eine Milliarde Euro in sein Werk im ungarischen Kecskemét. Dort soll die Produktion deutlich ausgeweitet werden.

Nach Angaben der ungarischen Investitionsagentur HIPA wird die Kapazität der Fabrik langfristig auf bis zu 300.000 Fahrzeuge pro Jahr steigen. Gleichzeitig plant der Konzern die Schaffung von rund 3.000 zusätzlichen Arbeitsplätzen an diesem Standort. Derzeit arbeiten bereits etwa 5.000 Beschäftigte in dem Werk.

Die Ausbaupläne wurden bei einer Veranstaltung zum 140-jährigen Jubiläum der Marke Mercedes-Benz vorgestellt. Unternehmensvertreter präsentierten dort gemeinsam mit der ungarischen Regierung die Perspektiven für den Standort.

Ungarn gewinnt an Bedeutung für Mercedes

Der Ausbau des Werks unterstreicht die zunehmende Rolle Ungarns innerhalb der europäischen Automobilproduktion. Mercedes-Manager Jens Bühler erklärte bei der Veranstaltung, dass der Standort in den kommenden Jahren weiter wachsen werde.

Der Ausbau ist Teil einer langfristigen Strategie, die Produktion stärker international zu verteilen. Länder mit niedrigeren Produktionskosten und wirtschaftsfreundlichen Rahmenbedingungen gewinnen für Autobauer zunehmend an Bedeutung.

Bei der Präsentation der Investitionspläne war auch Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán anwesend. Die Regierung in Budapest bemüht sich seit Jahren aktiv darum, internationale Industriekonzerne anzuziehen und den Standort Ungarn als Produktionszentrum für Europa auszubauen.

Neue Arbeitsplätze und steigende Kapazität

Mit der Erweiterung der Fabrik wird sich die Produktionsleistung deutlich erhöhen. Bis zu 300.000 Fahrzeuge pro Jahr sollen künftig in Kecskemét vom Band laufen.

Die geplanten 3.000 neuen Arbeitsplätze würden die Belegschaft erheblich vergrößern. Damit könnte der Standort langfristig zu einem der wichtigsten Produktionszentren von Mercedes-Benz in Europa werden.

Schon heute produziert das Werk mehrere Modelle für den internationalen Markt. Mit der Erweiterung will der Konzern die Fertigung weiter bündeln und effizienter gestalten.

Forschung und Entwicklung erstmals vor Ort

Neben der Produktion plant Mercedes-Benz auch den Aufbau eines eigenen Forschungs- und Entwicklungszentrums in Ungarn. Für dieses Projekt sind Investitionen von rund 54,4 Millionen Euro vorgesehen.

Das neue Zentrum soll zunächst etwa 25 Arbeitsplätze im Bereich Forschung und Entwicklung schaffen. Damit erhält der Standort erstmals eine technische Entwicklungsabteilung.

Für Mercedes ist dieser Schritt strategisch wichtig. Forschungseinrichtungen in unmittelbarer Nähe zur Produktion können Entwicklungsprozesse beschleunigen und Innovationen schneller in die Serienfertigung bringen.

A-Klasse wird künftig in Ungarn gebaut

Im Zuge der Neuausrichtung wird auch die Produktion einzelner Modelle verlagert. So plant Mercedes-Benz, die Fertigung der A-Klasse ab dem zweiten Quartal 2026 vom deutschen Werk Rastatt nach Kecskemét zu verlegen.

Diese Entscheidung ist Teil einer umfassenderen Anpassung der Produktionsstruktur innerhalb des Konzerns. Modelle sollen künftig dort hergestellt werden, wo Kosten, Infrastruktur und Kapazitäten optimal zusammenpassen.

Die Verlagerung der A-Klasse ist deshalb ein symbolträchtiger Schritt, weil das Modell lange eng mit dem Standort Rastatt verbunden war.

Sparprogramme in Deutschland

Während in Ungarn investiert wird, verfolgt Mercedes-Benz in Deutschland einen klaren Sparkurs. Der Konzern hat sich bereits im Jahr 2025 mit dem Betriebsrat auf Maßnahmen zur Senkung der Kosten verständigt.

Diese Vereinbarung umfasst auch Programme zum Stellenabbau. In Medienberichten wurde zuletzt von möglichen Einschnitten von bis zu 20.000 Arbeitsplätzen gesprochen.

Gleichzeitig wurde für die Beschäftigten in den deutschen Werken eine Beschäftigungssicherung bis Ende 2034 vereinbart. Damit sollen betriebsbedingte Kündigungen vermieden werden, während der Konzern seine Struktur anpasst.

Der Umbau zeigt den Spagat vieler großer Industrieunternehmen: Während neue Standorte wachsen, müssen bestehende Strukturen effizienter organisiert werden.

Schwieriges Jahr für den Autobauer

Die strategischen Entscheidungen fallen in eine wirtschaftlich anspruchsvolle Phase für Mercedes-Benz. Im vergangenen Geschäftsjahr erzielte der Konzern einen Umsatz von 132,2 Milliarden Euro.

Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag jedoch nur noch bei 5,82 Milliarden Euro. Damit brach das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr um 57 Prozent ein.

Bereits 2024 hatte der Konzern einen deutlichen Rückgang der Gewinne verzeichnet. Die aktuellen Zahlen verdeutlichen, wie stark die Automobilindustrie derzeit unter Druck steht.

Rückgang bei den weltweiten Verkäufen

Auch beim Absatz musste Mercedes-Benz Einbußen hinnehmen. Weltweit verkaufte der Konzern rund 2,16 Millionen Pkw und Vans. Darunter waren etwa 1,8 Millionen Personenwagen.

Das entspricht einem Rückgang von etwa neun Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Besonders stark betroffen war der Markt in China, der für Mercedes-Benz traditionell eine zentrale Rolle spielt. Dort sank der Absatz von Pkw um 19 Prozent.

Der Rückgang im wichtigsten Einzelmarkt belastet die Ergebnisse erheblich und zwingt den Konzern dazu, seine globale Strategie anzupassen.

Industrie im Umbruch

Die aktuellen Entwicklungen bei Mercedes-Benz spiegeln einen tiefgreifenden Wandel der gesamten Automobilbranche wider. Hersteller stehen unter starkem Wettbewerbsdruck, müssen hohe Investitionen in neue Technologien stemmen und gleichzeitig ihre Kostenstrukturen anpassen.

Neue Produktionsstandorte, veränderte Lieferketten und internationale Investitionsprogramme gehören inzwischen zum Alltag großer Automobilkonzerne.Der Ausbau des Werks in Kecskemét zeigt, wie stark sich die industrielle Landkarte Europas verschiebt.

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