Wednesday, 15 Apr 2026
  • Mein Feed
  • Meine Speicherungen
Aktienworld
  • Startseite
  • Deutschland

    Renk steigert Umsatz – Hohe Nachfrage nach Panzergetrieben

    Von Annika Schneider-Lindemann

    Silber und Platin erreichen neue Rekordhöhen

    Von Annika Schneider-Lindemann

    Explosion in spanischer Rheinmetall-Fabrik | Aktienfinancial.de

    Von Annika Schneider-Lindemann

    Dax erreicht neuen Höchststand dank Zinshoffnungen

    Von Annika Schneider-Lindemann

    Neuer Kurs für Deutschland: Merz’ erste Regierungserklärung

    Von Annika Schneider-Lindemann

    Wählertäuschung? Merz verliert dramatisch an Zustimmung

    Von Annika Schneider-Lindemann
  • Europa

    China blockiert Germanium – Nato fürchtet Versorgungsengpass

    Von Elke Wagner-Braun

    Nestlé streicht 16.000 Stellen – verschärfter Sparkurs

    Von Elke Wagner-Braun

    Unicredit greift nach Commerzbank-Anteilen | Aktienfinancial.de

    Von Elke Wagner-Braun

    Papst Franziskus stirbt mit 88 Jahren in Rom

    Von Elke Wagner-Braun

    Migranten überqueren Ärmelkanal in Rekordzahl

    Von Elke Wagner-Braun

    2026: Die große Zäsur für Autofahrer in Europa

    Von Elke Wagner-Braun
  • International

    Naturkatastrophen in Asien und Afrika fordern Tausende Leben

    Von Friedrich Becker

    Ozempic-Mangel: Was Patienten jetzt wissen müssen

    Von Friedrich Becker

    Chinas Goldimporte im November auf Sieben-Monats-Hoch

    Von Friedrich Becker

    Trumps scharfe Kritik an der EU-Migrationspolitik

    Von Friedrich Becker

    Neue EU-Regeln verändern den Führerschein und Verkehrsrecht

    Von Friedrich Becker

    Nvidia profitiert von Milliardenauftrag von Meta

    Von Friedrich Becker
  • Politik

    Europäische Staaten setzen auf UN-Sanktionen gegen den Iran

    Von Lukas Fischer

    Carneys Davos-Rede rückt Kanada ins Zentrum der Weltpolitik

    Von Lukas Fischer

    Führerscheinentzug ohne EU-Grenzen | Aktienfinancial.de

    Von Lukas Fischer

    Rekord bei Asylmigranten: Zahl steigt auf 3,3 Millionen

    Von Lukas Fischer

    Israel intensiviert Offensive gegen Irans Militärmacht

    Von Lukas Fischer

    USA erhöhen mit Angriff auf Charg den Öldruck

    Von Lukas Fischer
  • Unternehmen

    Buffetts Strategiewechsel erschüttert den Tech-Sektor

    Von Leonie Braun

    IG Group meldet deutlichen Kurssprung

    Von Leonie Braun

    Deutsche Industrie droht Milliardenverlust  | Aktienfinancial.de

    Von Leonie Braun

    Nvidia kündigt KI-Supercomputer für den Schreibtisch an

    Von Leonie Braun

    ProSiebenSat.1 zahlt Millionenstrafe – Ermittlungen laufen

    Von Leonie Braun

    Massenentlassungen bei Chiquita erschüttern Panama

    Von Leonie Braun
  • Wirtschaft

    DAX SCHLIESST LEICHT IM MINUS TROTZ ERWARTETER ZINSSENKUNG

    Von Annika Schneider-Lindemann

    Jahresbeginn 2025 an den Börsen

    Von Annika Schneider-Lindemann

    Insolvenzwelle rollt auf Deutschland zu

    Von Annika Schneider-Lindemann

    Heidelberg-Pharma-Aktie stürzt ab

    Von Annika Schneider-Lindemann

    Ölpreise sinken trotz verschärfter US-Sanktionen gegen Iran

    Von Annika Schneider-Lindemann

    DAX gerät unter Druck – Sommerflaute erwartet

    Von Annika Schneider-Lindemann
  • Technik

    Amazon kauft Globalstar und greift im All nach mehr Macht

    Von Elke Wagner-Braun

    Patriot-Systeme rar – Europas Luftabwehr unter Druck

    Von Elke Wagner-Braun

    Razzia verzögert Bau von Hyundai-Batteriefabrik

    Von Elke Wagner-Braun

    Deutz-Aktie explodiert nach Bundestagsbeschluss | Aktienfinancial.de

    Von Elke Wagner-Braun

    Sammelklage gegen Philips: Zehntausende Betroffene

    Von Elke Wagner-Braun

    Vodafone verliert Millionen TV-Kunden nach Gesetzesänderung

    Von Elke Wagner-Braun
  • Umwelt

    Heizölpreise steigen wegen Nahost-Konflikt deutlich an

    Von Lukas Fischer

    VW bleibt vorn, Tesla jagt die Konkurrenz

    Von Lukas Fischer

    Spritpreise ziehen spürbar an – Diesel besonders teuer

    Von Lukas Fischer

    Google investiert Milliarden in Oklahomas KI-Zukunft

    Von Lukas Fischer

    Nissan GT-R: Abschied einer Ikone nach 18 Jahren

    Von Lukas Fischer

    Ölpreise fallen auf neuen Fünfmonatstiefstand

    Von Lukas Fischer
  • 🔥
  • Wirtschaft
  • Deutschland
  • International
  • Politik
  • Unternehmen
  • Technik
  • Europa
  • Umwelt
SchriftgrößenanpasserAa
AktienworldAktienworld
  • Meine Speicherungen
  • Mein Feed
Suche
  • Startseite
  • Deutschland
  • Europa
  • International
  • Politik
  • Unternehmen
  • Wirtschaft
  • Technik
  • Umwelt
Haben Sie ein bestehendes Konto? Anmelden
Wirtschaft

Gold verliert seinen Glanz in der Krise

Annika Schneider-Lindemann
Zuletzt aktualisiert: March 25, 2026 15:14
Annika Schneider-Lindemann
Teilen
Teilen

Contents
Scharfer Rücksetzer nach dem RekordlaufEin starker Dollar verschärft den DruckDer sichere Hafen zeigt RisseWarum die Korrektur nicht das Ende sein mussViele Prognosen bleiben klar positiv

Scharfer Rücksetzer nach dem Rekordlauf

Der Goldmarkt erlebt derzeit eine Phase, die viele Anleger überrascht. Noch zu Jahresbeginn schien das Edelmetall kaum zu bremsen zu sein. Ende Januar stieg der Preis für eine Feinunze Gold auf rund 5.550 US-Dollar und markierte damit ein neues Rekordniveau. Innerhalb nur eines Monats hatte sich der Kurs um fast 30 Prozent nach oben geschraubt. Doch auf den Höhenflug folgte ein abrupter Dämpfer. Am 25. März 2026 lag der Preis nur noch bei etwa 4.560 US-Dollar. Besonders heftig fiel die Bewegung in der vergangenen Woche aus, als Gold zwischen Mittwoch und Freitag um mehr als acht Prozent nachgab, bevor zu Wochenbeginn eine gewisse Stabilisierung einsetzte.

Dieser Rückgang wirkt umso auffälliger, weil Gold normalerweise gerade in politisch angespannten Zeiten gefragt ist. Der Konflikt im Nahen Osten hätte dem Edelmetall eigentlich zusätzlichen Auftrieb verleihen können. Stattdessen verlor der Preis deutlich an Boden. Damit stellt sich die Frage, warum der klassische Schutzwert ausgerechnet in einer Krisenphase schwächelt.

Ein zentraler Auslöser für die Korrektur liegt in den Erwartungen an die amerikanische Geldpolitik. Die US-Notenbank Fed ließ den Leitzins bei ihrer Sitzung am 18. März erneut unverändert. Der Zielkorridor blieb bei 3,5 bis 3,75 Prozent beziehungsweise 350 bis 375 Basispunkten. Entscheidend war jedoch weniger die unveränderte Entscheidung selbst als vielmehr der Ausblick, den die Notenbank damit verbunden hat.

An den Märkten war zuvor mit zwei Zinssenkungen gerechnet worden. Inzwischen signalisiert die Fed für 2026 aber nur noch eine einzige Senkung um 25 Basispunkte. Das ist ein deutlich restriktiverer Kurs, als viele Investoren erwartet hatten. Für Gold ist das ein Problem, denn das Edelmetall wirft keine laufenden Erträge ab. Wenn Staatsanleihen, Tagesgeld oder andere zinstragende Anlagen attraktiver erscheinen, steigen die sogenannten Opportunitätskosten für Goldbesitzer.

Fed-Chef Jerome Powell begründet den vorsichtigen Kurs mit der Gefahr eines neuen Inflationsdrucks in den Vereinigten Staaten. Hintergrund seien vor allem höhere Energiepreise infolge des Nahostkonflikts. Solange die Inflation droht, bleibt die Notenbank auf Abstand zu schnellen Zinssenkungen. Genau diese Aussicht belastet Gold.

Ein starker Dollar verschärft den Druck

Zum Zinsfaktor kommt ein zweiter gewichtiger Belastungsfaktor hinzu: der US-Dollar. Höhere oder länger stabile Zinsen stärken in der Regel die amerikanische Währung. Das zeigt sich auch aktuell. Im Zuge des Iran-Krieges ist der Dollar zusätzlich gefragt, weil viele Investoren ihn als besonders liquiden und verlässlichen Zufluchtsort betrachten.

Für Gold hat das direkte Folgen. Da das Metall weltweit in Dollar gehandelt wird, verteuert ein stärkerer Greenback den Kauf für Investoren außerhalb der USA. Das bremst die Nachfrage und drückt auf den Preis. Der Goldmarkt leidet damit gleich doppelt: Zum einen sinkt die Attraktivität im Vergleich zu verzinsten Anlagen, zum anderen wird das Edelmetall durch den festeren Dollar für viele Käufer schlicht teurer.

Gerade diese Dollarflucht ist bemerkenswert, weil sie Gold die traditionelle Rolle als Krisengewinner streitig macht. Statt in das Edelmetall fließt in unsicheren Zeiten aktuell ein Teil des Kapitals stärker in die amerikanische Währung.

Der sichere Hafen zeigt Risse

Dass Gold derzeit seine klassische Schutzfunktion nur eingeschränkt erfüllt, wird auch von Marktbeobachtern hervorgehoben. Carsten Fritsch, Rohstoffexperte der Commerzbank, erklärte in einer aktuellen Analyse, es falle dem Goldpreis momentan schwer, seiner Aufgabe als „sicherer Hafen“ gerecht zu werden. Genau diese Einschätzung trifft den Kern der aktuellen Marktphase.

Unmittelbar nach den Angriffen der USA und Israels auf den Iran Anfang März näherte sich Gold zwar noch einmal seinem Rekordstand vom Januar. Danach setzte jedoch eine kräftige Abwärtsbewegung ein. Das signalisiert, dass geopolitische Unsicherheit allein derzeit nicht ausreicht, um den Preis nachhaltig zu stützen. Andere Kräfte, vor allem Zinsen und Dollarstärke, dominieren das Geschehen stärker als das übliche Krisennarrativ.

Für viele Anleger ist das ein Warnhinweis. Gold bleibt zwar ein bedeutender Wertspeicher, doch die aktuellen Bewegungen zeigen, dass selbst ein klassischer Schutzwert nicht automatisch in jeder Krisenlage steigt.

Warum die Korrektur nicht das Ende sein muss

Trotz des deutlichen Rückgangs ist der Einbruch nicht zwangsläufig ein Zeichen grundlegender Schwäche. Vielmehr spricht einiges dafür, dass der Markt nach dem extremen Preisanstieg eine überfällige Abkühlung erlebt. Anfang 2025 notierte Gold noch bei knapp der Hälfte des Niveaus, das Ende Januar 2026 erreicht wurde. Eine derart steile Aufwärtsbewegung erhöht fast zwangsläufig das Risiko einer scharfen Gegenreaktion.

Gerade bei Vermögenswerten mit realer Substanz sind solche Korrekturen kein ungewöhnliches Phänomen. Sie können sogar notwendig sein, um eine Überhitzung abzubauen und eine neue Basis für spätere Anstiege zu schaffen. Der aktuelle Rücksetzer muss daher nicht gegen Gold sprechen. Er kann ebenso als Bereinigung eines zuvor extrem heiß gelaufenen Marktes gelesen werden.

Viele Prognosen bleiben klar positiv

Bemerkenswert ist, dass zahlreiche Institute und Analysten trotz der jüngsten Schwäche weiter mit steigenden Goldpreisen rechnen. JP Morgan hält bis zum Jahresende einen Kurs von bis zu 6.300 US-Dollar je Feinunze für möglich. Julia Du von der ICBC Standard Bank erwartet für 2026 einen durchschnittlichen Goldpreis von etwa 6.050 US-Dollar und sieht in einem günstigen Szenario sogar Spitzenwerte von rund 7.150 US-Dollar.

Auch Dr. Moritz Kraemer, Chefvolkswirt und Research-Leiter der LBBW, bleibt optimistisch. Für das zweite Quartal 2026 hält er rund 5.400 US-Dollar für realistisch. Bis zum zweiten Quartal 2027 könne Gold seiner Einschätzung nach sogar auf etwa 6.000 US-Dollar steigen.

Diese Erwartungen zeigen, dass die aktuelle Korrektur von vielen Experten nicht als langfristiger Trendbruch verstanden wird. Vielmehr bleibt Gold aus ihrer Sicht ein Anlagegut mit weiterem Potenzial, auch wenn es kurzfristig deutlich unter Druck geraten ist.

Diesen Artikel teilen
Twitter Email Link Kopieren Drucken
Vorheriger Artikel Regierung prüft Ende der Ehepartner-Mitversicherung
Nächster Artikel VW fällt bei Qualität tief zurück
Einen Kommentar hinterlassen

Leave a Reply Cancel reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Ihre zuverlässige Quelle für präzise und aktuelle Informationen!

Unser Einsatz für Präzision und Unvoreingenommenheit sowie unser Engagement, Nachrichten in Echtzeit zu liefern, hat uns das Vertrauen eines weitreichenden Publikums gesichert. Bleiben Sie mit aktuellen Informationen über die neuesten Geschehnisse und Trends stets informiert.

Beliebte Beiträge

Rohstoffmärkte unter Druck

Ölpreise steigen aufgrund geopolitischer Spannungen Die Ölpreise an den internationalen Rohstoffmärkten verzeichnen einen leichten Anstieg.…

Von Annika Schneider-Lindemann

Rüstungsindustrie erlebt Kursexplosion an den Börsen

Starke Gewinne bei Rheinmetall und Hensoldt Die Aktienkurse führender europäischer Rüstungskonzerne haben in den vergangenen…

Von Leonie Braun

Ölpreise steigen um drei Prozent

Ursachen und Auswirkungen Die Ölpreise haben am Freitag, dem 10. Januar 2025, einen deutlichen Anstieg…

Von Annika Schneider-Lindemann

Das könnte Ihnen auch gefallen

Wirtschaft

Dollar gerät unter Druck und der Euro rückt näher an 1,20

Von Annika Schneider-Lindemann
Wirtschaft

Dax gerät unter Druck, Ölpreise schießen nach oben

Von Annika Schneider-Lindemann
Wirtschaft

Deutschlands Schuldenlast wächst weiter kräftig

Von Annika Schneider-Lindemann
Wirtschaft

Der deutsche Einzelhandel schrumpft dramatisch

Von Annika Schneider-Lindemann
Aktienworld

Über Uns

Wir begrüßen Sie bei Aktienworld.de, Ihrem Tor zu unabhängigen Nachrichten und Neuigkeiten, sowie Hintergrund-Information zu Märkten, Politik, Finanzen, Wirtschaft, Technik und Wissenschaft.

D3r Media Inc

5068 Farnsworth Crescent, Mississauga, Ontario, L5L 3Z3,Canada

Links
  • AGB
  • Über uns
  • Datenschutz
  • KONTAKT

© Aktienworld.de Alle Rechte vorbehalten.

Zustimmung verwalten

Um die besten Erfahrungen zu bieten, verwenden wir Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Die Zustimmung zu diesen Technologien ermöglicht es uns, Daten wie das Surfverhalten oder eindeutige IDs auf dieser Website zu verarbeiten. Ohne Zustimmung oder durch Widerruf der Zustimmung können bestimmte Funktionen und Merkmale beeinträchtigt werden.

Funktional Always active
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist unbedingt erforderlich, um die Nutzung eines vom Abonnenten oder Benutzer ausdrücklich gewünschten Dienstes zu ermöglichen oder um die Übertragung einer Kommunikation über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Preferences
The technical storage or access is necessary for the legitimate purpose of storing preferences that are not requested by the subscriber or user.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich für statistische Zwecke verwendet wird. The technical storage or access that is used exclusively for anonymous statistical purposes. Without a subpoena, voluntary compliance on the part of your Internet Service Provider, or additional records from a third party, information stored or retrieved for this purpose alone cannot usually be used to identify you.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Benutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu senden, oder um den Benutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg für ähnliche Marketingzwecke zu verfolgen.
Manage options Manage services Manage {vendor_count} vendors Read more about these purposes
Einstellungen anzeigen
{title} {title} {title}
Welcome Back!

Sign in to your account

Passwort vergessen?